Zwei Jahre mittendrin

Werkstudentin Henrike über Projekte, Teamarbeit und Abschied

Ein Beitrag von Henrike Dornbusch und Rebecca Peters

Auf der rechten Seite liegen Kekse mit weißer Glasur und bunten Blüten. Links daneben liegt eine gelbe Karte mit dem Schriftzug "Danke". Unter der Karte liegt ein Geschenk in lila-gelb gestreiftem Geschenkpapier.

Zwei Jahre als Werkstudentin – das bedeutet nicht nur ein paar Projekte neben dem Studium. Es bedeutet, Teil eines Teams zu werden, Prozesse mitzuerleben und zu verstehen, wie aus Ideen konkrete Ergebnisse entstehen.

Henrike hat genau das bei Zebralog erlebt. Jetzt verlässt sie uns, um sich auf ihre Masterarbeit zu konzentrieren. Zeit für einen Rückblick auf zwei Jahre zwischen Projektarbeit, Teamkultur und ganz viel Lernen.

 

Projekte, die bleiben

Wenn Henrike auf ihre Zeit bei Zebralog zurückblickt, sind es vor allem die Projekte, die herausstechen.

„Die Highlights sind auf jeden Fall die Projekte und die Projektmitarbeit. Das hat am meisten Spaß gemacht.“

Besonders prägend war für sie die Arbeit am Leitbildprozess in Hanau.

„Ich konnte das gesamte letzte Jahr den Leitbildprozess begleiten – einfach zu sehen, wie sich so ein Projekt entwickelt und was dabei entsteht, war total spannend.“

Genau das macht für sie den Unterschied: nicht nur punktuell mitzuarbeiten, sondern Entwicklungen wirklich nachzuvollziehen. Auch andere Projekte haben ihre Zeit geprägt – etwa der Wandelladen in Eschweiler, ihr erstes Projekt bei Zebralog.

„Da habe ich den ganzen Prozess gar nicht mitbekommen, sondern eher die Endphase. Aber es war trotzdem mega spannend zu sehen, was da entstanden ist.“

Denn ganz konkret: „Beim Aufbau und Einrichten des Ladens durfte ich dann dabei sein – das war schon etwas Besonderes.“

 

Lernen, was im Studium fehlt

Was Henrike aus ihrer Zeit besonders mitnimmt, geht über einzelne Projekte hinaus.

„Es ist nochmal etwas ganz anderes als das, was man im Studium mitbekommt.“

Es ist vor allem die Praxiserfahrung: zu verstehen, wie ein Arbeitsalltag tatsächlich aussieht – und wie Projekte organisiert werden.

"Alleine zu sehen, wie Projektmitarbeitende oder -leitende ein Projekt managen, wie sie da herangehen und wie so ein ganzer Prozess aufgebaut wird - das nehme ich auf jeden Fall mit."

Henrike Dornbusch
Werkstudentin bis April 2026

Dieses Lernen passiert nicht im Seminarraum, sondern im Alltag: im Mitdenken, Mitorganisieren und Mitverantworten.

 

Ankommen im Team

Was ihre Zeit bei Zebralog außerdem geprägt hat, ist das Miteinander im Team. Gerade am Anfang kann vieles überwältigend sein.

„Wenn man neu dabei ist, ist es vielleicht ein bisschen viel, was an neuem Input kommt.“

Umso wichtiger ist für sie eine Erfahrung: „Man kann alle Zebras immer fragen.“ Und das nicht nur einmal: „Alle sind offen – auch für Fragen, die man zum zweiten oder dritten Mal stellt.“ Dieses offene Umfeld macht es leichter, anzukommen – und sich mit der Zeit wirklich als Teil des Teams zu fühlen.

 

Die kleinen Dinge im Alltag

Neben Projekten und Lernen sind es oft die kleinen Dinge, die den Arbeitsalltag besonders machen.

„Schön ist es, mit allen zusammenzusitzen – vor allem, wenn die Türen offenstehen und man mitbekommt, was in den anderen Büros so los ist.“

Henrike Dornbusch
Werkstudentin bis April 2026

Auch die Arbeitsweise selbst trägt dazu bei:

„Wir haben ja kein System mit festen Schreibtischen. Dadurch sitzt man immer mal woanders und mit unterschiedlichen Zebras zusammen.“

Das schafft Austausch – auch jenseits der eigenen Projekte:

„Das finde ich total schön, weil man so immer wieder mit anderen Leuten ins Gespräch kommt.“

Und dann gibt es noch die Rituale:

„Das Kochevent mittwochs ist immer wieder spannend – was da entsteht und was die Kolleginnen und Kollegen vorbereiten.“

 

Was auch dazu gehört

Natürlich gibt es auch Aufgaben, die weniger Spaß machen. „Dieses Hinterherrennen von Bestellungen, die nicht funktionieren…“ Oder: „E-Mail-Kommunikation, die sich nicht so leicht klären lässt, wo man dreimal nachfragen muss.“ Das gehört genauso zum Arbeitsalltag dazu – und ist Teil dessen, was man lernt.

„Das werde ich nicht vermissen.“

 

Ein Fazit nach zwei Jahren

Nach zwei Jahren bleibt vor allem ein Eindruck: Es lohnt sich.

„Es macht Spaß, man kann ganz viel lernen.“

Und vor allem: „Es ist total wertvoll, einfach zu sehen, wie so ein Arbeitsalltag in der Realität aussieht.“ Für Studierende, die überlegen, sich bei Zebralog zu bewerben, ist ihre Botschaft klar:

„Man bekommt hier Praxiserfahrung, die man im Studium so nicht bekommt.“

Henrike Dornbusch
Werkstudentin bis April 2026

Und jetzt?

Für Henrike geht es jetzt erst einmal an die Masterarbeit. Was bleibt, ist die Erfahrung, Projekte von innen kennengelernt zu haben – und das Wissen, wie Zusammenarbeit in der Praxis funktioniert.

„Ich nehme auf jeden Fall mit, wie Projekte aufgebaut sind und wie man daran herangeht.“

Wir sagen danke für zwei Jahre Mitdenken, Mitgestalten und Mittragen – und wünschen dir alles Gute für deinen nächsten Schritt 💛

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