Vom Kaffeeholen zur Mitgestaltung

Was ein Praktikum bei Zebralog wirklich bedeutet

Ein Beitrag von Melanie Pilz

Unsere Praktikantin Melanie hat in den letzten Monaten erlebt, wie sich ein Praktikum anfühlen kann, wenn man nicht nur dabei ist – sondern wirklich mitarbeitet. Was sie überrascht hat, was herausfordernd war und warum sie geblieben ist, erzählt sie hier selbst.

Eine junge Frau mit blonden Locken steht vor einer bunten Stellwand. Sie unterhält sich mit einer weiteren Person, die mit dem Rücken zum Betrachter steht.

„Ich bin mit relativ niedrigen Erwartungen hier reingegangen.“

Ein Satz, den viele kennen, die schon Praktika gemacht haben. Kaffee holen, ein bisschen mitlaufen, wenig Verantwortung.

Und dann kommt es anders.

Unsere Praktikantin Melanie hat in den letzten Monaten erlebt, wie sich ein Praktikum anfühlen kann, wenn man nicht nur dabei ist – sondern wirklich mitarbeitet. Was sie überrascht hat, was herausfordernd war und warum sie geblieben ist, erzählt sie hier selbst.

„Man wird hier wirklich für voll genommen“

Junge blonde Frau, schwarzer Blazer

„Ich habe vorher Praktika gemacht, in denen ich zwar da war, aber kaum eingebunden wurde. Das ist hier komplett anders. Man wird wirklich für voll genommen. Ich wurde direkt ins Team eingebunden und konnte viele Einblicke bekommen. Wenn ich irgendwo reinschauen wollte, hieß es immer: Sag Bescheid, dann machen wir das möglich.“

Melanie Pilz
Praktikantin von Januar bis März 2026

Was sie beschreibt, passt zu dem, was uns wichtig ist: Beteiligung beginnt im Kleinen – auch im Team.

„Man kann erwarten, viele kompetente Menschen kennenzulernen und an spannenden Projekten mitzuarbeiten. Und: Man hat wirklich etwas zu tun. Ich hatte keine Langeweile – aber das war auch genau das, was ich wollte.“

 

Ein ganz normaler Tag – nur nicht ganz so, wie man denkt

Der Alltag? Klar strukturiert und trotzdem flexibel.

„Ich komme meistens gegen 9 Uhr ins Büro. Dann starte ich mit Aufgaben vom Vortag oder dem, was gerade ansteht. Über meinen Buddy bekomme ich nach und nach neue Aufgaben. Man ist eigentlich immer ausgelastet. Und wenn nicht, fragt man einfach im Team nach.“

Was bleibt, ist nicht nur die Arbeit.

„Das gemeinsame Mittagessen ist mir total wichtig geworden. Dass wir jeden Tag zusammen essen oder uns gemeinsam etwas holen – das ist nicht selbstverständlich und macht viel aus.“

Und am Ende des Tages:

„Meistens ist gegen 17 oder 17:30 Uhr Feierabend – mit einem guten Gefühl.“

 

Verantwortung übernehmen – auch als Praktikantin

Besonders prägend war für sie ein Projekt in Hamburg-Bergedorf.

Junge Frau, schwarzer Blazer, weißes Oberteil, dunkle Haare

„Ich bin relativ früh ins Projekt eingestiegen und konnte es von Anfang an begleiten. Ich durfte viel mitmachen und war bei zwei Werkstätten dabei. Ich hatte engen Kontakt mit den Auftraggebenden und war die ganze Zeit im Bilde. Wenn man dann vor Ort ist und weiß, dass man das mit vorbereitet hat, ist das ein ganz anderes Gefühl.“

Melanie Pilz
Praktikantin von Januar bis März 2026

Genau darin liegt für sie der Unterschied:

„In manchen Projekten erlebt man das Ergebnis gar nicht mehr mit. Hier konnte ich wirklich sehen, was aus meiner Arbeit entsteht.“

Wenn Verantwortung plötzlich zu viel wird

Wo viel Vertrauen ist, entsteht auch schnell ein Gefühl von Verantwortung – manchmal zu viel.

„Es gab eine Woche, in der durch Urlaub und Krankheit vieles liegen geblieben ist. Ich hatte das Gefühl, ich müsste jetzt alles auffangen. Im Nachhinein wurde mir gesagt: Das ist nicht deine Verantwortung.“

Der Moment war herausfordernd – aber auch lehrreich:

„Zu verstehen, dass die Welt nicht untergeht und dass von mir nicht erwartet wird, alles zu lösen, war wichtig. Ich musste lernen, das zu trennen.“

 

Was die Arbeit bei Zebralog besonders macht

Auf die Frage, was die Arbeit mit den Zebras ausmacht, kommt die Antwort ohne Zögern:

„Das Miteinander. Man kann offen sagen, wenn man einen schlechten Tag hat oder zu viel auf dem Tisch liegt. Es gibt immer Menschen, mit denen man sprechen kann. Das ist ein sehr vertrautes, ehrliches Umfeld.“

Und gleichzeitig:

„Die Arbeit ist total professionell. Es sind sehr kompetente Leute – und trotzdem ist der Umgang miteinander sehr persönlich.“

Diese Kombination macht für Melanie den Unterschied:

„Ich fühle mich hier total wohl und habe das Gefühl, wirklich dazuzugehören.“

Eine junge blonde Frau steht vor einer bunten Säule und unterhält sich mit einer älteren Frau, die einen Einkaufswagen schiebt.

Highlights, Lowlights – und was bleibt

Nicht alles läuft immer glatt. „Ein Lowlight war eine Dienstreise, auf die ich mich nicht gut vorbereitet gefühlt habe. Vor Ort lief einiges durcheinander, und danach war ich einfach ziemlich durch.“

Aber auch das wurde aufgefangen: „Als mir gesagt wurde, dass vieles gar nicht in meiner Verantwortung lag, hat mich das total entlastet.“

Die Highlights dagegen sind klar: „Die Menschen hier. Dieses ehrliche Miteinander kannte ich so vorher nicht.“

Und auch die kleinen Dinge: „Das ‚Perfekte Dinner‘ im Team – wenn zwei Leute für alle kochen – ist immer ein Highlight.“

„Ich würde das jederzeit wieder so machen“

Am Ende bleibt ein sehr klares Fazit: „Ich habe hier unglaublich viel gelernt – fachlich, aber auch über mich selbst und darüber, wie Zusammenarbeit funktioniert.“

Besonders prägend: „Ich habe viel darüber gelernt, wofür man als Mitarbeitende einsteht und was man nicht einfach hinnehmen muss. Diese offene und ehrliche Art der Kommunikation nehme ich auf jeden Fall mit.“

Und deshalb ist die Geschichte noch nicht zu Ende: 

„Ich bin sehr happy – und würde das jederzeit wieder so machen. Deswegen bleibe ich auch noch als Werkstudentin.“

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