Danke, Jay!

War geil

Ein Beitrag von den Zebras

Manche Abschiede sind schwer in Worte zu fassen. Bei Jay ist das besonders schwierig, weil vier Jahre Zebralog mit ihm eben nicht nur vier Jahre Projektarbeit, Meetings und Abstimmungen waren. Es waren auch vier Jahre Kuchen-Experimente, Lauf-Zebras, Stapel-Challenges, Bullshit-Bingo, Kundensupport mit Engelsgeduld und Haarfarben, die wahrscheinlich eigene Projektsteckbriefe verdient hätten.

Eine Hand hält ein Geschenk mit Konfetti-Geschenkpapier in der Hand. Darauf ein lila Zettel mit "Danke, Jay!"

Jay kam als Praktikant zu uns, blieb als Werkstudent und wurde später Berater. Dazwischen lagen viele kleine und große Momente, in denen er Zebralog mitgeprägt hat: fachlich, menschlich und mit genau der Mischung aus offenem Ohr und verrücktem Kopf, die wir so an ihm schätzen.

In der Dialogzentrale war Jay irgendwann nicht mehr einfach nur „sehr gut eingearbeitet“, sondern gefühlt ihr heimlicher Maschinenraum. Als Profi der Dialogzentrale und Head of Kundensupport hat er unzählige Fragen beantwortet, Probleme gelöst, Ruhe bewahrt und nebenbei dafür gesorgt, dass digitale Beteiligung für andere ein Stück verständlicher wurde. Wer schon einmal mitten im Prozess eine technische Frage hatte, weiß: Jay fragen war immer eine gute Idee.

Aber Jay hat nicht nur unterstützt, sondern auch angestoßen. Mit seiner Masterarbeit hat er wichtige Impulse dafür gegeben, wie Zebralog nachhaltiger werden kann. Er hat hingeschaut, nachgefragt, Zusammenhänge sortiert und damit ein Thema vorangebracht, das uns als Team weiter begleitet. Nicht laut, nicht belehrend, sondern gründlich und mit echter Überzeugung.

Und dann ist da natürlich die andere Jay-Seite. Die, die Bullshit-Bingo eingeführt hat. Die, die Stapel-Challenges nicht nur mitgemacht, sondern herausgefordert hat. Die, die die Lauf-Zebras gegründet, angespornt und wahrscheinlich auch dann noch motiviert hätte, wenn alle anderen längst wieder im Bürokaffee-Modus waren.

Jay war und ist ein Gute-Laune-Garant. Einer, der mit den verrücktesten Ideen um die Ecke kommt und sie so selbstverständlich in den Raum stellt, dass man kurz vergisst, wie absurd sie eigentlich sind. Einer, der einen Kindergeburtstag zum Auftakt der dritten Staffel „Perfektes Dinner“ veranstaltet und damit vermutlich sehr gut zusammenfasst, was ihn ausmacht: Es darf ernst sein, aber bitte nie ohne Spaß.

Auch kulinarisch hat Jay Spuren hinterlassen. Als Meister der Kuchen-Experimente hat er bewiesen, dass Backen, Beteiligung und Risikobereitschaft näher beieinanderliegen, als man denkt. Nicht jedes Experiment muss vorher komplett durchgeplant sein. Manchmal reichen auch Neugier, gute Laune und die Bereitschaft, das Ergebnis gemeinsam zu testen.

Nicht zu vergessen: Jay ist unser König der Haarfarben. Kaum jemand hat so konsequent gezeigt, dass Veränderung nicht nur ein Thema für Beteiligungsprozesse ist, sondern auch auf dem eigenen Kopf stattfinden kann.

Lieber Jay, danke für vier Jahre mit dir. Danke für deine Geduld, deine Ideen, deine Energie, deine Hilfsbereitschaft, deinen Humor und deine ganz eigene Art, Dinge leichter zu machen. Danke dafür, dass du fachlich so viel eingebracht und gleichzeitig nie vergessen hast, dass Teamkultur auch aus Quatsch, Kuchen und gemeinsamen Runden entsteht.

Du hinterlässt Spuren bei Zebralog: in Projekten, in der Dialogzentrale, in unseren Routinen, in unseren Running Gags und in sehr vielen guten Erinnerungen.

Wir werden dich vermissen.

Danke Jay, war geil!

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