Ein Beitrag von Rebecca Peters
Beteiligung in Bewegung
Bürgerräte im Realitätscheck, neue Formate und ein neues Zuhause: Unser Jahresrückblick.
Am Ende dieses Jahres blicken wir auf viele Momente zurück, in denen Beteiligung wirklich in Bewegung war – und wir mittendrin. Wir haben mit gelosten Bürger*innen in Aachen über Mobilität diskutiert, neue Formate vom Planspiel bis zur Beteiligungshaltestelle erprobt und parallel unsere eigene Organisation weiterentwickelt: mit einem neuen Zuhause in der Kaiserstraße in Bonn, einer geschärften Struktur und der Entscheidung, gemeinsam mit tetraeder.com an der nächsten Ausbaustufe unserer Dialogzentrale zu arbeiten.
All das wäre ohne Sie und Euch nicht möglich gewesen: ohne Auftraggeber*innen, die Beteiligung ernst nehmen; ohne Partner*innen, die mit uns neue Wege ausprobieren; ohne Menschen, die ihre Zeit und ihre Perspektiven in Bürger*innenräte, Stadtforen und Beteiligungsverfahren einbringen. Dieser Rückblick ist deshalb auch ein Dankeschön für das Vertrauen, die offenen Diskussionen und das gemeinsame Ringen um gute Lösungen.
In diesem Magazinartikel nehmen wir Sie mit in unseren „Realitätscheck“ zu Bürgerräten, stellen Formate vor, die uns 2025 besonders beschäftigt haben, geben Einblicke hinter die Kulissen von Zebralog und werfen zum Schluss einen Blick auf Projekte, die hier als Schlaglichter auftauchen, aber uns nicht weniger geprägt haben.
Bürgerräte im Realitätscheck: Aachen und darüber hinaus
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit lag 2025 auf Bürger*innenräten. Besonders intensiv hat uns dabei der ständige Bürger*innenrat in Aachen beschäftigt.
Der Bürger*innenrat Aachen
In Aachen haben wir 2025 zum zweiten Mal den ständigen Bürger*innenrat begleitet.
Rund 60 zufällig geloste Aachener*innen kamen an mehreren Wochenenden zusammen, um Empfehlungen für eine ausgewogene Mobilität zu entwickeln. Es ging um Wege zur Arbeit, sichere Schulwege, den Platz für Rad- und Fußverkehr, die Rolle des ÖPNV und um die Frage, wie das alles fair austariert werden kann.
Uns war wichtig, dass der Rat nicht nur „bespielt“ wird, sondern möglichst selbstständig arbeitet. In den Kleingruppen übernahmen Teilnehmende deshalb Rollen wie Zeitwächter*in, Themenhüter*in oder Protokollant*in. So entsteht Verantwortung im Prozess und mehr Eigenständigkeit in der Diskussion.
Die Ergebnisse flossen in ein Bürger*innengutachten, das Politik und Verwaltung eine Orientierung gibt: Welche Veränderungen sind für die Menschen in Aachen wichtig? Wo sehen sie Chancen, wo Sorgen?
Bürgerräte boomen – und wir schauen genauer hin
Aachen ist kein Einzelfall. In vielen Kommunen, auf Landes- und Bundesebene werden Bürgerräte als Instrument der Beteiligung eingesetzt. Das freut uns – und macht uns zugleich aufmerksam.
Wir erleben Bürgerräte als Raum, in dem ausgeloste Menschen sich Zeit nehmen, Perspektiven austauschen und Vorschläge formulieren, die oft über bekannte Positionen hinausgehen. Gleichzeitig merken wir:
- Nicht jede Fragestellung eignet sich dafür.
- Nicht jede Zusammensetzung ist wirklich repräsentativ.
- Nicht jede Erwartung, die an das Instrument gestellt wird, ist realistisch.
Darum haben wir Bürgerräte in den Realitätscheck geschickt: Was können sie leisten? Wo helfen sie, Konflikte zu sortieren? Wo braucht es ergänzende oder andere Formate – etwa kontinuierliche Onlinebeteiligung, Vor-Ort-Dialoge oder begleitende Öffentlichkeitsarbeit?
Aus diesen Erfahrungen ist ein eigener Blogbeitrag entstanden, in dem wir Beispiele bündeln, Thesen formulieren und Fragen offenlassen, auf die es noch keine einfachen Antworten gibt.
Neue Wege der Beteiligung: Formate, die wir 2025 ausprobiert haben
2025 war für uns auch ein Jahr des Ausprobierens. In mehreren Projekten haben wir Formate entwickelt, die Beteiligung greifbarer, spielerischer und zugänglicher machen.
Planspiel go.Rheinland: Trassenbau zum Selberdenken
Zentraler Baustein im Auftrag von go.Rheinland ist die Beteiligung rund um die Trassenfindung und Machbarkeitsstudie zur „Revierbahn West“. Ziel des Projekts: eine bessere Schienenverbindung von Aachen über Jülich bis zur Erftachse, inklusive Elektrifizierung.
Unsere Aufgabe: Die Komplexität von Haltepunktverordnung, Trassenführung und Raumwiderständen so aufzubereiten, dass Verwaltung, Politik und Stakeholder sie gemeinsam diskutieren können, ohne in Fachjargon zu versinken.
Dafür haben wir ein zweistufiges Beteiligungskonzept entwickelt:
- ein Beteiligungsformat für politische Gremien
- und ein Format für Verwaltungen, Aufgabenträger*innen und weitere Stakeholder.
Mit unserem Planspiel können Teilnehmende selbst Trassenvarianten legen, Raumwiderstände abwägen und Nutzen-Kosten-Relationen vergleichen. So wird erlebbar, wie viele Interessen, Regeln und Zwänge in einer scheinbar einfachen Trassenfrage stecken. Ein Highlight war die Nahverkehrskonferenz im Rheinischen Revier, auf der wir das Planspiel erstmals einem größeren Publikum vorstellen konnten.
Beteiligungshaltestellen für die Regiotram Aachen
Die Regiotram soll in den nächsten Jahren eine neue, zuverlässige und emissionsfreie Verbindung vom Aachener Hauptbahnhof über Würselen und Alsdorf bis nach Baesweiler schaffen. Sie soll Alltagswege erleichtern, Stau und Verkehrslärm reduzieren und die Region enger zusammenbringen.
Beim Infomarkt im Depot an der Talstraße haben wir gemeinsam mit dem Aachener Verkehrsverbund und weiteren Projektbeteiligten wieder einen größeren Einblick in den Planungsstand gegeben. Drei Stunden lang konnten Besucher*innen Fragen stellen, sich an Thementischen informieren und mit Expert*innen ins Gespräch kommen. Bis zu 250 Menschen nutzten diese Gelegenheit – ein deutliches Zeichen dafür, wie präsent das Thema in der Region ist.
Herzstück unseres Beitrags waren die Beteiligungshaltestellen, die wir gemeinsam mit Werkstatt Global eigens für die Regiotram entwickelt haben. Jede Station stand für einen Aspekt der Planung – etwa Planungsprozess, Beteiligung oder den Nutzen im Alltag. Die Besucher*innen konnten dort:
- Anregungen und Hinweise hinterlassen,
- Widersprüche und Sorgen markieren,
- und ganz konkret formulieren, was ihnen an der Regiotram wichtig ist.
So wurde aus einem abstrakten Infrastrukturprojekt ein Raum, in dem Menschen ihren Alltag wiederfinden und mit Planenden ins Gespräch kommen konnten.
Mit den Beteiligungshaltestellen öffnen wir vielfältige Möglichkeiten Gedanken und Anliegen einzubringen. Alle Hinweise werden dokumentiert und immer wieder einbezogen: Rückmeldungen und Fragen gehen nicht verloren, sondern fließen in die weiteren Schritte ein.
Infomarkt Hochstraße Nord & Citizen Dialog Kit
Im Oktober haben wir in Ludwigshafen den Infomarkt zur Hochstraße Nord in der Rhein-Galerie begleitet – ein großes Infrastrukturprojekt mit vielen Fragen und Emotionen.
Die Stadt plant ab 2026 den Rückbau des Nordbrückenkopfs. Entsprechend groß war das Informationsbedürfnis. Die Veranstaltung kombinierte Information und Dialog:
- Eine Multimediainsel mit 3D-Visualisierung zeigte, wie sich der Raum während der Bauphasen verändert.
- Kurze Videos erklärten: „Wie komme ich während der Bauzeit von A nach B?“
- In der Hochstraßen-Ausstellung wurde das Gesamtprojekt vorgestellt, ergänzen dazu gab es Info-Stelen und Dialogtische mit Fachleuten.
- Eine Themeninsel „Neue Zukunftsquartiere“ lenkte den Blick auf die Chancen jenseits der Baustelle.
Neu war außerdem ein Testlauf mit dem Citizen Dialog Kit – einem digitalen Beteiligungsbaustein, der Umfragen und Feedback online bündelt. So konnten Interessierte vor Ort ins Gespräch kommen und zugleich digitale Kanäle nutzen, um sich einzubringen.
Der Infomarkt hat gezeigt, wie Stadtentwicklung, Verkehrsplanung und Bürgerdialog zusammenfinden können: Mit Blick auf Pläne und Visualisierungen und immer wieder im direkten Gespräch mit den Menschen vor Ort.
Was sonst noch passiert ist: Schlaglichter aus unseren Projekten
Nicht jedes Projekt passt in eine große Geschichte. Einige bleiben eher kurze, aber prägende Momente. Ein paar davon möchten wir hier festhalten.
Fachforum ÖPNV sorgt für Austausch und Vernetzung
Das Fachforum ÖPNV ist eine Maßnahme der ÖPNV-Strategie Baden-Württemberg, die schon von uns begleitet wurde. Es hat ein klares Ziel: Menschen aus Verwaltung, Verkehrsunternehmen, Verbünden, Politik und Zivilgesellschaft an einen Tisch holen, die in der Praxis zwar zusammenwirken, aber selten so konzentriert miteinander diskutieren.
Im Fachforum geht es um Raum für Austausch und Vernetzung und um die zentrale Frage, wie der öffentliche Nahverkehr unter veränderten Rahmenbedingungen zukunftsfähig gestaltet werden kann: von Angebotsausbau über Qualität bis hin zu Finanzierung und Kommunikation.
Park.Raum.Dialoge bringen Akteur*innen zusammen
Der Park.Raum.Dialog ist ein etabliertes Projekt der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), das wir seit 2025 in der Prozessbegleitung und Evaluation unterstützen. Jedes Jahr arbeitet das Format mit anderen Kommunen, die sich der Frage stellen, wie sie ihren Straßen- und Parkraum so organisieren, dass er unterschiedlichen Ansprüchen gerecht wird – von Bewohner*innen, Gewerbe, Lieferverkehr, Besuch und Aufenthalt.
Im Park.Raum.Dialog kommen Akteur*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Gemeinsam suchen sie nach Wegen, das örtliche Parkraummanagement weiterzuentwickeln und zugleich die Attraktivität der Kommune zu steigern. Wir beraten die NVBW in der Prozesssteuerung und in der Kommunikation mit den beteiligten Kommunen und sorgen dafür, dass aus den vielen Perspektiven ein strukturierter Dialog wird.
Die Stadtforen Berlin haben uns auch 2025 begleitet
Auf der inhaltlichen Ebene ging es um Themen wie soziale Infrastruktur oder Energieversorgung: Wie sichern wir Daseinsvorsorge in wachsenden Städten, wie gelingt die Energiewende im urbanen Raum? Es sind klassische Aushandlungsthemen – zwischen Anspruch und Machbarkeit, zwischen langfristigen Zielen und kurzfristigen Zwängen.
Auf der Veranstaltungsebene waren die Foren für uns eine Mischung aus Prozessdesign und Eventkonzeption: Wir wählen Impulsgebende aus, denken Räume und Dramaturgie mit, sorgen für verständliche Visualisierung und steigen dann selbst in die Moderation ein.
Erfurt Südost: Bürgerforum zur „Neuen Mitte“
Im Erfurter Südosten entsteht mit der „Neuen Mitte“ ein umfangreiches Stadtumbauprojekt – mit neuer Kreuzung, Stadtplatz, Grünflächen und einem veränderten Zugang zum Kaufland. Ende Oktober hat die Stadtverwaltung Anwohner*innen zu einem zweitägigen Bürgerforum eingeladen. Ein wichtiger Moment, um Planungsentwürfe und Alltagswissen zusammenzubringen.
Rund 250 Menschen nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen mit Vertreter*innen der Ämter und Planungsbüros, stellten Fragen und gaben ein erstes Stimmungsbild ab. Die Idee der neuen Mitte erfuhr viel Zustimmung. Besucher*innen gaben aber auch konkrete und kritische Hinweise darauf, wo es in der weiteren Planung noch Erklärungsbedarf gibt.
ISEK bereitet Karlsruhe auf 2040 vor
Seit September unterstützen wir die Stadt Karlsruhe bei der Beteiligung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) 2040 – gemeinsam mit Reicher Haase Assoziierte GmbH. In einer ersten Projektgruppe wurden bereits die Leitplanken für die zukünftige Stadtentwicklung diskutiert und geschärft; die Auftaktphase zeigt gut, wie viele Perspektiven hier früh an einem Tisch sitzen.
In den kommenden rund 1,5 Jahren entsteht daraus ein großer Beteiligungsprozess mit verschiedenen Formaten – ein besonderes Element wird ein Bürgerrat sein, der zu einem noch zu definierenden Schwerpunktthema im ISEK-Prozess eingesetzt wird.
Ein weiteres Forum Endlagersuche erfolgreich absolviert
Das 4. Forum Endlagersuche war eine große, hybride Veranstaltung zu einem der langfristigsten Infrastrukturprojekte Deutschlands: der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Mehrere Hundert Bürger*innen, Fachleute, Vertreter*innen von Institutionen und das zivilgesellschaftliche Planungsteam Endlagersuche kamen ins Gespräch: Welche Schritte stehen an? Wie transparent ist der Prozess? Wo gibt es offenen Klärungsbedarf?
Gemeinsam mit ifok, pro re und unserer ehemaligen Kollegin Julia Fielitz berieten wir das zivilgesellschaftliche Planungsteam, führten in der Hauptmoderation und in Kleingruppen durch das Programm, unterstützen die hybride Veranstaltung technisch und sorgten für eine einheitliche Dokumentation. Immer mit dem Ziel trotz der Schwere des Themas eine zugängliche Veranstaltung durchzuführen, in der unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen.
Wir in Bewegung
Neues Büro, neue Struktur, neue Partnerschaft
Umzug in die Kaiserstraße 31 in Bonn
Lange war es von uns ruhiger als sonst – nicht, weil es an Ideen gefehlt hätte. Im Gegenteil.
Wir haben Kisten gepackt, Wände gestrichen und ein neues Zuhause für Zebralog eingerichtet.
Unser Büro liegt jetzt in der Kaiserstraße 31, 53113 Bonn: zentral in der Stadt, gut erreichbar, mit mehr Platz für Austausch, Beteiligung und Zusammenarbeit. Es ist kein reiner Arbeitsplatz, sondern ein Ort, an dem Workshops stattfinden, Perspektiven zusammenkommen und Menschen unterschiedlicher Interessen gemeinsam arbeiten können.
Zwischen Whiteboard und Workshopraum, zwischen digitaler Plattform und Kaffeeecke ist etwas entstanden, das unsere Arbeit gut spiegelt: Beteiligung lebt von Begegnung und gute Ideen brauchen Raum.
Wir freuen uns darauf, die neuen Räume mit vielen bekannten und neuen Gesichtern zu füllen.
PS: Wir haben immer genug Kaffee ;)
Neues Innenleben: Fachbereiche, Führungsteam, Kolleg*innen
Mit dem Umzug ging auch eine innere Veränderung einher.
In den vergangenen Monaten haben wir nicht nur Möbel, sondern auch Themen neu sortiert. Aus vielen einzelnen Projekten sind drei klar benannte Fachbereiche geworden, in denen wir bündeln, was inhaltlich zusammengehört. Künftig spielt sich bei uns alles in den Fachbereich Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Stadt- und Regionalentwicklung sowie Demokratie und Digitales ab. Das hilft uns, Schwerpunkte zu setzen, Verantwortung zu klären und Wissen besser zu teilen.
Parallel dazu haben wir ein neues Führungsteam aufgebaut, das diese Entwicklung mitgestaltet und den Rahmen für gutes Arbeiten bei Zebralog hält. Und: Unsere Herde ist gewachsen. Unsere neuen Kolleg*innen Michael Herwegen und Elena Seip bringen frische Erfahrungen und zusätzliche Energie als Berater*innen mit. Alicia Speckmann greift uns als Werkstudentin tatkräftig unter die Arme. Auch unser Praktikant Dario Pösse bleibt uns erhalten. Ihn begrüßen wir seit dem 1. Dezember ebenfalls als Berater in unserem Team.
Was sagen Michael und Elena nach 100 Tagen bei uns?
Vieles fühlt sich dadurch anders an als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig bleibt das, woran wir uns orientieren, unverändert: Wir gestalten Beteiligung, die politische und gesellschaftliche Wirkung entfaltet. Dieser Kompass gilt weiterhin, auch wenn wir unsere Organisation drumherum weiterentwickeln.
Strategische Partnerschaft mit tetraeder.com: KI als Begleiterin im Dialog
Beteiligung verändert sich und mit ihr die digitalen Werkzeuge. Viele Menschen informieren sich online über Planungsprojekte, kommentieren, stellen Fragen, beteiligen sich über Karten, Umfragen oder Foren. Gleichzeitig sind Informationen oft schwer zugänglich, Texte lang, Daten komplex.
Wir sind überzeugt: Digitale Plattformen können hier helfen, aber nur, wenn sie gut gestaltet sind. Deshalb gehen Zebralog und tetraeder.com eine strategische Partnerschaft ein.
tetraeder.com bringt starke Kompetenzen in Datenvisualisierung und künstlicher Intelligenz mit, wir unsere Erfahrung aus Beteiligungsprozessen. Gemeinsam entwickeln wir unsere Dialogzentrale weiter zu einer Plattform, die:
- Informationen strukturiert und aufbereitet,
- Inhalte übersetzt,
- Beteiligungsergebnisse verständlich macht,
- und KI dort einsetzt, wo sie unterstützt, statt zu ersetzen.
KI soll in Beteiligungsprozessen als Übersetzerin, Assistentin und Begleiterin wirken: Texte komprimieren, Fragen clustern, Muster in Rückmeldungen erkennen. Was sie nicht tun soll: die Debatte untereinander ersetzen oder Entscheidungen automatisieren.
Zum Schluss
Zum Ende dieses Rückblicks bleibt vor allem eines: Dankbarkeit. Dafür, dass wir auf engagierte Bürger*innen getroffen sind und dass wir neue Formate ausprobieren durften. Dafür, dass Sie uns beim Umzug, in der Neuaufstellung unserer Fachbereiche und auf dem Weg in die digitale Zukunft mit der Dialogzentrale begleitet haben.
2025 hat gezeigt, wie viel möglich ist, wenn viele Menschen bereit sind, Zeit, Wissen und Haltung in Beteiligungsprozesse einzubringen. Darauf möchten wir im neuen Jahr aufbauen – mit Ihnen, mit neuen Ideen und mit Räumen, in denen Bewegung Platz hat.
Wir freuen uns auf neugierige Fragen 2026!
Herzliche Grüße
Ihre und Eure Zebras