Edina Knabe arbeitet seit Anfang 2026 als Beraterin im Fachbereich Stadt- und Regionalentwicklung.
Sie hat European Studies und Governance and Public Policy in Passau studiert. Mit ihrem interdisziplinären Hintergrund arbeitet sie gerne an Beteiligungsprojekten, bei denen es darauf ankommt, verschiedene Interessen und Sichtweisen im Blick zu behalten und in Einklang zu bringen. Schon während ihres Studiums hat sie sich damit beschäftigt, wie Beteiligung eine sinnvolle Ergänzung zur repräsentativen Demokratie sein kann (das geht u.a. mit Bürgerräten!). Besonders spannend findet sie die Frage, wie mithilfe von Beteiligung klimafreundliche und klimaresiliente Städte gestaltet werden können.
Beteiligung ist für Edina dann besonders gewinnbringend, wenn dabei eine Gemeinschaft zwischen Menschen entsteht, die sich sonst vielleicht nicht über den Weg laufen würden. Für diese Erfahrung geht Edina jede Woche mit ihrer Trompete zum Blasorchester.
3 Fragen an Edina
Wann ist Beteiligung für dich wild und seriös?
Wenn Menschen aus ihrem Alltagsdenken herausgeholt werden und eine völlig andere Perspektive einnehmen müssen – und dabei tragfähige Ergebnisse entstehen, die den Prozess weiterbringen.
Welcher ist dein schönster Beteiligungsmoment?
Ich freue mich immer wieder über die Menge an konstruktiven und durchdachten Ideen, die zusammenkommen, wenn man Leuten die Möglichkeit gibt, sich beispielsweise über eine Online-Plattform zu äußern. Die Menschen vor Ort kennen ihre Stadt am besten und haben für die drängendsten Probleme häufig schon Lösungsvorschläge parat. Manchmal wird in den Beiträgen auch mit Humor gearbeitet, das bringt mich dann beim Auswerten zum Schmunzeln.
Wie verbringst du am liebsten deine herdenfreie Zeit?
Mit einem guten Essen, einer feinen Limonade oder einem leckeren Cappuccino. Alternativ auf dem Rad, im See oder an der Kletterwand.