Dario Pösse arbeitet seit 2025 bei Zebralog, zunächst als Praktikant und seit Dezember als Berater für Partizipation im Fachbereich Stadt- und Regionalentwicklung.
Als Humangeograph interessiert ihn vor allem, was in Beteiligungsprozessen oft zwischen den Zeilen passiert: Machtstrukturen, gesellschaftliche Ungleichheiten und die Frage, wer eigentlich gehört wird (und wer nicht). Diese Fragen denkt Dario konsequent mit und übersetzt sie in die Konzeption und Gestaltung von Prozessen. In Beteiligungsformaten setzt er auf Transparenz, Zugänglichkeit und Offenheit gegenüber allen Beteiligten und Teilnehmenden. Besonders wichtig ist ihm, dass Konflikte nicht unter den Teppich gekehrt werden, sondern ausgehandelt werden dürfen. Damit Raum für gesellschaftliche Auseinandersetzungen und Veränderung entsteht.
3 Fragen an Dario
Wenn du ein (Online-) Beteiligungsformat sein könntest, welches wärest du gern (und warum)?
Ich wäre am liebsten eine aufsuchende, spielerische Beteiligungsform. Gerne im Freien und gut zugänglich, mit ganz viel Spielraum für Unverhofftes und Überraschendes. Am besten wird dann auch noch ganz konkrete Veränderung angestoßen, die dem guten Leben einen Schritt näher kommt.
Was ist dein Highlight in der Arbeit bei Zebralog?
Eine richtig große hybride Forumsveranstaltung mit ganz vielen Teilnehmenden und verschiedenen Formaten. Ich war total begeistert, wie wir dort als Team zusammengearbeitet haben: spitzenmäßig vorbereitet, immer aufmerksam und einfach richtig lieb im Miteinander.
Wo verbringst du am liebsten deine herdenfreie Zeit?
Am liebsten draußen: auf dem Fahrrad (auch mal auf längeren Radreisen), an der betonierten Tischtennisplatte oder im Sand beim Beachvolleyball. Ansonsten versuche ich, popkulturell auf dem Laufenden zu bleiben – vor allem bei Musik und Film.