Name
Elena Seip
Beratung & Moderation
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Büro
Bonn
Über

Elena Seip arbeitet seit Mitte 2025 als Beraterin für Partizipation im Fachbereich Stadt- und Regionalentwicklung. Als Designerin liebt sie es, kreative und innovative Formate zu entwickeln. Dabei stehen für sie die Bedürfnisse und das Wohlbefinden der Beteiligten im Mittelpunkt. Mit ihrer offenen Art und ihrem Organisationstalent sorgt sie dafür, dass Beteiligungsvorhaben reibungslos laufen – vom ersten Kontakt bis zur Kaffeepause. Gleichzeitig weiß sie um die Wirksamkeit guter Gestaltung von Informationen, Materialien und Ergebnissen – ganz nach dem Designleitsatz „Form follows function“. 

Elena hat einen Master in European Design mit dem Schwerpunkt Public & Social Innovation. Ihr Studium führte sie von Köln über Portugal nach Finnland wodurch sie sich bei ihrer Arbeit gerne von Städten und Beteiligungsformaten aus dem (europäischen) Ausland inspirieren lässt. 

Sie begeistert sich für System Thinking und nutzt System Maps, um unsichtbare Zusammenhänge zu visualisieren und zu kommunizieren. Besonders spannend findet sie es, das System Stadt zu analysieren, in dem sie sich täglich bewegt. Ob beim Laufen am Rhein, beim Acroyoga im Park oder beim Organisieren von Outdoor-Kochabenden. 

Was ihrer Meinung nach den meisten Städten in Deutschland fehlt, sind mehr Wasserspender – am liebsten mit Sprudelwasser. Zum Glück gibt es das bereits im Bonner Büro von Zebralog. 

 

3 Fragen an Elena

Wenn du ein (Online-) Beteiligungsformat sein könntest, welches wärest du gern (und warum)? 

Ein Kiosk. Gleichmäßig verteilt im Stadtraum sind Kioske eine unscheinbare und gleichzeitig unverzichtbare Infrastruktur. Angebot und Öffnungszeiten richten sich nach den Bedürfnissen der Nachbarschaft. Als Dienstleister und Treffpunkt sind es Orte an denen Alltag und Austausch zusammenkommen. Genau das macht sie zum perfekten Format für zeitgemäße Beteiligung: niedrigschwellig, selbstverständlich und ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens.  

Was brauchst du für den perfekten Arbeitsalltag? 

Eine Aufgabe, die mich vom Bildschirm wegbringt. Ein Workshop vor Ort, ein Präsenzmeeting oder ein kreatives Brainstorming – ganz klassisch mit Stift und Papier.

Wo bist du so gar nicht partizipativ?

Beim Kochen. Es gibt ja so ein Sprichwort: "Zu viele Köche..."

Projekte von Elena Seip

Berlin gestaltet Olympiabewerbung
Gruppenfoto im Freien: Teilnehmende einer Beteiligungsveranstaltung stehen zusammen, heben die Hände und präsentieren gemeinsam die Ergebnisse des Bürgerforums.

Berlin gestaltet Olympiabewerbung

Für die Berliner Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele begleiteten wir einen mehrstufigen Beteiligungsprozess. In Workshops, einer Kiez-Tour, einer Online-Beteiligung sowie Jugend- und Bürgerforum wurden Perspektiven gebündelt und in konkrete Empfehlungen für die Bürger-Charta überführt.

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Regiotram Aachen
Interessierte Bürger*innen stehen auf einer Bodenplane vor dem Veranstaltungstruck. Sie lesen Informationen auf Plakaten an einem Bauzaun.

Regiotram Aachen

In etwa zehn bis fünfzehn Jahren könnte die Regiotram vom Hauptbahnhof Aachen über Würselen und Alsdorf bis nach Baesweiler fahren. Emissionsfrei, direkt und ganz ohne Stau. Das wäre eine wesentliche Verbesserung für all die Pendler*innen, die diese Strecke tagein tagaus mit dem Auto oder dem Bus zurücklegen müssen, denn sie stehen derzeit oft im Stau.

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Modellvorhaben Erfurt Südost
Gruppe Menschen beobachtet Ausstellungswand

Modellvorhaben Erfurt Südost

Die Stadt Erfurt hat sich erfolgreich mit dem Erfurter Südosten, geprägt von DDR-Großwohnsiedlungen und städtebaulichen Defiziten, als Modellprojekt zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung beworben und plant eine nachhaltige Stadtteilentwicklung, die durch einen vierjährigen Beteiligungsprozess mit Bürger*innen begleitet wird.

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Stadtforum in neuem Gewand
Stadtforum

Stadtforum in neuem Gewand

Mit Blick auf die Herausforderungen des Klimawandels und der städtischen Entwicklung diskutieren Bürger*innen, Fachöffentlichkeit und Verwaltung über Wasser als Infrastruktursystem. Welche Anknüpfungspunkte gibt es für eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Stadtentwicklung?

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Blogbeiträge von Elena Seip

Partizipation braucht Design
Reallabor auf dem Marktplatz mit Sitzbänken, Infotafeln, Sonnenschirmen und Begrünung.

Partizipation braucht Design

Ob als Werkzeug, Methode, Strategie oder Teil einer Organisationskultur – Design ist ein Hebel für wirksame Beteiligung. Es schafft Zugänge, macht Ergebnisse nutzbar und erhöht die Wertschätzung für die Menschen, die mitwirken. Vor allem aber überzeugt es nachhaltig von der Kraft der Partizipation – und legt damit den Grundstein für eine Kultur, in der Beteiligung selbstverständlich wird.

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