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Regiotram Aachen

Interessierte Bürger*innen stehen auf einer Bodenplane vor dem Veranstaltungstruck. Sie lesen Informationen auf Plakaten an einem Bauzaun.
Regiotram Aachen
Ein Projekt, das die Region bewegt

Über das Projekt

In den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren könnte eine neue Straßenbahnverbindung vom Hauptbahnhof Aachen über Würselen und Alsdorf bis nach Baesweiler Realität werden. Diese emissionsfreie und staufreie Tram bietet eine direkte Verbindung und stellt eine bedeutende Verbesserung für die Pendler*innen der Region dar, die derzeit täglich im Stau stehen oder auf den Bus angewiesen sind. Bereits im Herbst 2017 stellte der Aachener Verkehrsverbund (AVV) das Konzept der Regiotram in den Kommunen Baesweiler, Alsdorf und Würselen vor. Die Idee fand breite Unterstützung seitens der Politik, Verwaltung sowie regionaler Verbände und der Industrie- und Handelskammer Aachen, was den Weg für die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie ebnete.

 

Infomarkt zur Entwurfsplanung

Mehr als 200 Bürger*innen nutzten die Gelegenheit, sich am 2. Dezember im Depot Aachen über das zukunftsweisende Mobilitätsprojekt zu informieren, Fragen zu stellen und ihre Ideen einzubringen. Mit dem Start der Vorplanung für die Regiotram Aachen im Sommer 2025 war jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, die Bürgerinnen und Bürger auf einem Infomarkt über das Projekt zu informieren.

Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons, Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbunds (AVV), bot ein Expertendialog spannende Einblicke in den aktuellen Stand der Planungen. An zahlreichen Informationsständen und interaktiven Stationen konnten sich Interessierte darüber hinaus über die bisherigen Entwicklungen und die nächsten Planungsschritte der Regiotram auf den neusten Stand bringen lassen und ihre Meinung zum Beispiel per Kärtchen auf einer Bodenplane oder bei Abstimmungsmöglichkeiten kundtun. Für den Infomarkt entwickelten wir Beteiligungshaltestellen, die wir gemeinsam mit der Werkstatt Global umsetzten. Unterschiedliche flexible Beteiligungsmodule ermöglichen nun Abstimmungen, Meinungsbilder und kreative Informationsvermittlung.

 

Der Infomarkt war ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Projekt. Viele spannende Gespräche, offener Austausch und wertvolle Impulse prägten den Abend. Zum Abschluss beantworteten Expert*innen Fragen aus dem Publikum und kommentierten die Ergebnisse einer Echtzeit-Online-Umfrage an die Gäste. Fazit: Die Menschen wollen mitreden und für viele könnte die Regiotram den Alltag spürbar erleichtern.

 

Roadshow zu den Grundsatzbeschlüssen

Im Frühjahr 2022 ging das Projekt dann in eine neue Phase der Bürgerbeteiligung über. Mit der Einführung der Projektwebsite regiotram-aachen.de wurde ein transparenter Kommunikations- und Dialogprozess gestartet, bei dem Bürger*innen die Möglichkeit haben, sich umfassend zu informieren und Fragen zu stellen. Im September 2023 tourte das Projektteam mit einer Roadshow durch die beteiligten Kommunen, um den Bürger*innen die Möglichkeit zu geben, sich aus erster Hand zu informieren, Fragen zu stellen und die geplanten Trassen zu erkunden. Zeitgleich wurden wichtige Grundsatzbeschlüsse zur weiteren Planung gefasst, darunter der Planungsbeschluss, die Schaffung einer Projektorganisation und die Festlegung zur Öffentlichkeitsbeteiligung.

 

Vorarbeiten und Machbarkeit

Im Frühjahr 2019 übernahm der AVV die Koordination des Projekts Regiotram und entwickelte eine Organisationsstruktur sowie die Konzeption für die Machbarkeitsstudie. Die Gutachter begannen im Frühjahr 2020 mit einer Voranalyse, in der sie drei Szenarien prüften. Das Ergebnis der Untersuchung war eindeutig: Die Empfehlung fiel klar zugunsten der „Regiotram direkt“ aus. Nach Abschluss der Voranalyse im Sommer 2021 wurde die Weiterführung des Projekts beschlossen, wobei insbesondere eine mögliche Verlängerung der Strecke bis zum Hauptbahnhof Aachen untersucht wurde. Im Herbst 2021 startete die detaillierte Untersuchung, die sich auf die technische und betriebliche Machbarkeit der Regiotram mit Trassenverlängerung bis zum Hauptbahnhof konzentrierte. Zusätzlich wurden die verkehrlichen Auswirkungen sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt. Seit August 2024 liegen die Förderzusagen von MWIDE und BMWK vor, sodass die nächsten Schritte in der Planung angegangen werden können. Diese umfasst die Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie eine intensive Bürgerbeteiligung, gefolgt vom Planfeststellungsverfahren und dem Bau der Regiotram. 

Die Regiotram steht für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität in der Städteregion Aachen – ein Projekt, das die Region wirtschaftlich stärkt und gleichzeitig die Umwelt schont.

Projektteam und Mitwirkende

Rebecca Peters

Rebecca Peters

Beratung & Moderation
,  
Projektleitung
und 
Unternehmenskommunikation
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Lea Kinkler

Lea Kinkler

Design und Kommunikation
und 
Unternehmenskommunikation
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Kunden / Auftraggeber:
Aachener Verkehrsverbund
Methoden und Formate:
Aufsuchende Beteiligung
Online-Dialog
Informationsveranstaltung
Themenfelder:
Mobilität und Verkehrsinfrastruktur

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