Über das Projekt
Das Mobilitätskonzept für den Großraum Regensburg zielt darauf ab, Lösungen für die zunehmenden Verkehrsprobleme in einer der am schnellsten wachsenden Regionen Bayerns zu entwickeln. Dabei soll eine nachhaltige und ökologische Mobilitätswende erreicht werden. Im Mittelpunkt stehen eine enge Zusammenarbeit zwischen städtischen und ländlichen Gebieten sowie eine ganzheitliche Betrachtung aller Verkehrsarten und Bedürfnisse der Menschen. Ziel ist es, eine ganzheitliche Planung zu ermöglichen, bei der kommunale Grenzen überwunden werden. So sollen Maßnahmen entwickelt werden, die übergreifend und nachhaltig die Mobilität in der Region verbessern und die heterogene Struktur des Großraums berücksichtigen. Eine Besonderheit des Mobilitätskonzepts ist die enge Zusammenarbeit von Akteuren verschiedener Gebietskörperschaften von Stadt und Umland mit unterschiedlichen Zielen und Anforderungen. Zudem werden die Öffentlichkeit und Expert*innen aktiv in den Planungsprozess einbezogen, um ein verbindliches Leitbild zu schaffen.
Aufgaben und Rolle von Zebralog
Das Mobilitätskonzept, das zwischen Mitte 2021 und Anfang 2025 erarbeitet wurde, hat einen Planungshorizont für das Jahr 2035, mit Blick auf eine langfristige Entwicklung bis 2050. Der Erstellungsprozess des Mobilitätskonzepts für den Großraum Regensburg umfasste drei Phasen:
• Phase 1: Bestandsaufnahme und Analyse
• Phase 2: Leitbildentwicklung
• Phase 3: Maßnahmendefinition
Der Prozess wurde durch einen umfassenden Beteiligungsprozess begleitet (si. Schaubild). Die Kommunen mit ihren vertretenen Amtsträgern, Stakeholdern, Experten und die Öffentlichkeit wurden informiert und aktiv eingebunden. Gutachterliche Inputs wurden in Workshops und weiteren Beteiligungsformaten im Hinblick auf eine überörtliche Verständigung zur Diskussion gestellt. Ziel und Ergebnis einer jeden Projektphase war es, sich zusammen mit allen Beteiligten auf eine Übereinkunft zum weiteren Vorgehen zu verständigen und an die spezifischen Anforderungen des Großraums anzupassen. Neben der inhaltlichen Arbeit wurde auch ein einheitliches Corporate Design mit Logo, Farbwelt und Grafikelementen entwickelt, um dem Prozess ein klares visuelles Profil zu geben und die Kommunikation nach außen zu stärken.
Die Erstellung des Mobilitätskonzepts er folgte durch die Fachbüros PTV Transport Consult GmbH und Zebralog GmbH, während eine Arbeitsgruppe aus regionalen und staatlichen Vertretern die Konzepterarbeitung begleitete. Die Koordination lag bei der Regierung der Oberpfalz. Ziel war eine abgestimmte, übergreifende Planung, die alle Beteiligten einbezieht und langfristige Lösungen entwickelt
Projektteam und Mitwirkende
Dr. Oliver Märker
Lea Kinkler