Stadtteilwerkstatt Wiesbaden 2030

Wiesbaden 2030+ Unsere Stadt, unsere Ideen!

Wiesbaden 2030+ ist ein stadtweiter Beteiligungsprozess zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept für Wiesbaden. Zebralog hat die Landeshauptstadt Wiesbaden dabei maßgeblich unterstützt – von der Konzeption über die Moderation bis zur Auswertung und Öffentlichkeitsarbeit.

Wie soll sich Wiesbaden bis 2030 und darüber hinaus weiterentwickeln? Zu dieser Frage hat die Landeshauptstadt Wiesbaden gemeinsam mit Stadtplanungsbüro Albert Speer und Partner bis Ende 2017 einen umfassenden Plan entwickelt: Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Wiesbaden 2030+. Dabei war dem Stadtplanungsamt wichtig, auch die Ideen der Bürgerinnen und Bürger in das Konzept einfließen zu lassen. Dafür hat Zebralog gemeinsam mit der Stadt einen mehrstufigen innovativen Beteiligungsprozess konzipiert und umgesetzt. 

Prozessablauf Wiesbadne 2030 | Bild: Zebralog
Prozessablauf Wiesbadne 2030 | Bild: Zebralog

Beteiligung auf vielen Kanälen: online, aufsuchend, vor Ort

Zebralog war dabei verantwortlich für die Steuerung, Konzeption, Umsetzung, Moderation, Auswertung und Öffentlichkeitsarbeit des Beteiligungsprozesses. Neben mehreren Bürger- und Stadtteilwerkstätten wurde ein „Dialog-Mobil“ eingesetzt, um direkt mit den Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen. Außerdem wurden ein Fotowettbewerb zu Lieblingsorten ins Leben gerufen sowie ein Online-Dialog umgesetzt. Im Rahmen einer Jugendbeteiligung konnten Schüler*innen ihre Ideen und Perspektiven einbringen. 

Dialog-Mobil Wiesbaden 2030 | Bild: Landeshauptstadt Wiesbaden
Dialog-Mobil Wiesbaden 2030 | Bild: Landeshauptstadt Wiesbaden

Das Konzept: Wachsendes und vielfältiges Wiesbaden

Im WISEK wurden von Stadtplanungsamt und AS&P die in der Stadt relevanten Themenfelder wie Woh-nen, Arbeiten, Freiraum und Mobilität in einer Konzeption zusammengeführt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem steigenden Bedarf an Wohn- und Gewerbeflächen. Weitere wesentliche Themen sind der Erhalt der Vielfalt Wiesbadens, die Förderung umweltschonender Mobilitätsarten und eine Weiterentwicklung der Landschaftsqualitäten und -funktionen (z.B. Klima, Freizeit). Basierend auf den mit den Bürgern erarbeiteten Qualitätszielen formuliert das Integrierte Stadtentwicklungskonzept übergeordnete programmatische Zielsetzungen und Flächenspielräume für den Zeitraum bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus.

Die Inhalte des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes dienen als Basis für die künftige Siedlungsentwicklung. Daher ist es besonders wichtig, eine ausgewogene Balance der vielfältigen Nutzungsinteressen und -ansprüchen herzustellen. So definiert das Konzept „Aktionsräume“ mit unterschiedlicher Dynamik für Transformation oder Stabilisierung sowie gemeinsame und verbindende Maßnahmen, wie die Entwicklung des schienengebundenen ÖPNVs als Rückgrat der Siedlungsentwicklung sowie verbindende Freiraumelemente, wie die Gestaltung des Rheinufers oder die Offenhaltung wichtiger Grünbezüge und Landschaftsräume.

Konzeptvorstellung
Einladung zur Konzeptvorstellung