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Potsdam weiterdenken "Duhuuu, erzähl' mal von morgen!"

Wie soll das Potsdam von morgen aussehen? In drei Phasen beteiligt die Stadt Potsdam ihre Bürgerinnen und Bürger an der Entstehung eines Leitbildes. Das Dokument soll Visionen und Prioritäten für die Zukunft der Stadt festhalten und als Orientierung für Politik, Verwaltung und kommunale Unternehmen dienen.

Phase 1:  Stadtdialoge - Themensammlung

In zehn Stadtdialogen vor Ort in verschiedenen Stadtteilen und in einem dreiwöchigen Online-Dialog wurden erste Themen gesammelt. Leitfrage dabei: Was ist den Potsdamerinnen und Potsdamern für die Entwicklung ihrer Stadt besonders wichtig?

Phase 2: Themenforen - Vertiefung und Thesenentwicklung

Die meistgenannten Themen wurden dann in fünf Themenforen persönlich mit Vertretern der Verwaltung, aber auch im Netz auf der Plattform tiefergehend diskutiert. So wurden zu den Bereichen „Potsdam für alle“, „Potsdam als eine Stadt“, „Wissen schafft Stadt“, „Die wachsende Stadt“ und „Die junge Stadt“ erste konkrete Leitbildthesen entwickelt. Alle Ideen und Hinweise gehen in den Leitbildentwurf ein, der aktuell von der Stadt Potsdam geschrieben wird.

Phase 3:  Leitbildwerkstätten - Arbeit am Entwurf des Leitbildes

In der dritten Phase im September 2015 wurde direkt am Entwurfspapier gearbeitet. In Bürgerwerkstätten vor Ort und online auf www.potsdam-weiterdenken.de mit einer sogenannten „Textannotation“ wurde die Überarbeitung transparent und für jede/n nachvollziehbar. Mit den Anmerkungen der Teilnehmenden wird der Entwurf überarbeitet, bevor er der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt wird

Die Beteiligung: Umfassend, verständlich, inklusiv

Dabei wartet der Beteiligungsprozess in Potsdam mit einigen Innovationen auf: Am Ende wird ein Dokument entstanden sein, das von der ersten Ideensammlung bis hin zu konkreten Formulierungen durchgängig mit der Stadtgesellschaft gemeinsam erarbeitet wurde. Konzept, Strategie, Vor-Ort-Veranstaltungen und Online-Beteiligung werden zusammen gedacht: So macht es die Dialog- und Transparenzplattform von Zebralog als Herzstück des Verfahrens für die Bürgerinnen und Bürger leicht nachvollziehbar, was in den unterschiedlichen Formaten, online und vor Ort, passiert. Der Dialogprozess wird damit schlank und inklusiv.
So hat Zebralog Hand in Hand mit der Potsdamer Stadtverwaltung und seinen Partnern von Complan und Büro Kaufmann (Vor-Ort-Veranstaltungen und Koordination) und dem Medienlabor (Öffentlichkeitsarbeit und Kampagne) Bürgerbeteiligung umgesetzt, die Maßstäbe setzt.