Lärm nervt mit Kind

Lärmaktionsplan Bielefeld Lärm nervt!

„Lärm nervt!“ - finden die Bielefelderinnen und Bielefelder. Deswegen fragt die Stadt Ihre Bürgerinnen und Bürger: „Wie kann es in Bielefeld leiser werden?“ Dazu konnten auf der Beteiligungsplattform www.bielefeld-wird-leiser.de alle Interessierten Ideen auf einer Karte zu den Themen „Stadtverträglicher Autoverkehr“, Fuß-, Rad- und Öffentlicher Verkehr“, „Lärmschutzmaßnahmen“ oder „Sonstiges“ verorten.

Ruhige Oasen

Aber nicht nur Hinweise zu Maßnahmen der Lärmreduzierung, auch die Frage nach ruhigen Orten in Bielefeld interessierte die Stadtverwaltung. So konnten die Teilnehmenden in einer Kurzumfrage auf der Seite ihre liebsten ruhigen Orte in der Stadt benennen. Die Antworten waren vielseitig und reichten vom Tierpark über den Teutoburger Wald bis hin zum eigenen Garten, Bett, Balkon oder Keller.

Online & transparent: Wo ist es laut?

Auf einer interaktiven Karte im Informationsbereich konnten die Teilnehmenden einsehen, wo es laut ist, wo ausgewiesene ruhige Gebiete liegen oder welche Orte als Lärmbetroffenheitsschwerpunkte gekennzeichnet sind. Besonderer Clou:  Die Besucherinnen und Besucher konnten sich „Lärmkarten“ über die Bielefelder Stadtkarte legen lassen.

Auftakt mit Impro-Theater

Gestartet war der Online-Dialog mit einer Auftaktveranstaltung. Dabei führte eine Improvisationsgruppe in das Thema Lärm ein. In einem Interviewgespräch mit Experten wurden der Lärmaktionsplan und die Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen intensiv, wie es in Bielefeld leiser werden kann und entwickelten in regen Dialogen konkrete Maßnahmenvorschläge. Sie fordern beispielsweise  „Stadtweit Tempo 30!“, Stadtbegrünung oder eine massive Förderung des Radverkehrs.

Wie weiter?

Fragen der Teilnehmenden wurden vor Ort und online von den zuständigen Ansprechpartnern der Stadt beantwortet. Die Vorschläge aus der Veranstaltung und des Online-Dialogs gehen in den 2. Lärmaktionsplan der Stadt Bielefeld ein.