Nationalpark Schwarzwald

Nationalpark Schwarzwald Crowdmapping zur Gründung des Nationalparks

Der Nationalpark Schwarzwald ist der jüngste Nationalpark in Deutschland. Zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern wollte die Nationalparkverwaltung klären, wo die verschiedenen Zonen des Nationalparks liegen sollen. Ein kartenbasierter Online-Dialog von Zebralog machte das möglich.

Nach der Gründung eines Nationalparks müssen viele grundlegende Fragen geklärt werden. Eine davon: Wo sollen die Zonen liegen, die gleich von Beginn an unberührt bleiben sollen und wo liegen Entwicklungs- und Managementzonen, in denen Waldarbeiter weiterhin tätig bleiben und den Wald auf die „Wildnis“ vorbereiten bzw. die angrenzenden Privatwälder vor Schädlingen schützen. Dabei gilt es verschiedene Interessen, z.B. aus Forstwirtschaft, Tourismus und den Bürgerinnen und Bürgern in Einklang zu bringen.

Eine Herausforderung, mit der sich auch der jüngste Nationalpark Deutschlands, der Nationalpark Schwarzwald, beschäftigte. Die Nationalparkverwaltung erarbeitete deshalb ein Zonierungskonzept, welches sie von Oktober bis Dezember 2014 durch einen Online-Dialog, Führungen vor Ort und auf Stadt- und Gemeinderatssitzungen öffentlich bekannt machten und diskutieren ließen. Das Zonierungskonzept wurde auf Grundlage der Anregungen überarbeitet. Dieses wurde im Februar 2015 vom Nationalparkrat beschlossen. 

Dazu hat Zebralog die Beteiligungsplattform www.nationalpark-schwarzwald-dialog.de konzeptioniert und entwickelt. Anwohnerinnen und Anwohner des Parks und andere Interessierte am Nationalpark konnten dort auf einer interaktiven Karte des Nationalparks punktgenau ihre Hinweise zur Anpassung von Zonengrenzen verorten. Auch allgemeine Hinweise und Fragen zu den einzelnen Zonen konnten auf der Karte hinterlassen werden.

Darüber hinaus bot die Online-Plattform einen ausführlichen Informationsbereich, in dem sowohl das Beteiligungsverfahren als auch die komplexe und fachliche Materie des Zonierungskonzeptes näher erklärt wurde. Infografiken, FAQs, eine Linksammlung sowie eine Bibliothek wurden genutzt, um die Informationen einfach und verständlich aufzubereiten.