Das DialogMobil aktiv bei Wiesbaden2030+ | Bild: Landeshauptstadt Wiesbaden

Gutes in Kürze

Sie verlieren manchmal den Überblick, was bei Zebralog so los ist? Wir auch! Deswegen haben wir die Ereignisse mal ein wenig geordnet und stellen einige Highlights im Blog vor:

+++ BMUB-Wettbewerb sucht vorbildliche Projekte der Bürgerbeteiligung +++  

+++ Der Verkehrverbund Rhein-Ruhr (VRR) setzt die Arbeit mit dem erprobten Partizipationstool www.einsteigenundmitreden.de fort und fragt die Kunden im Praxistest zum "NextTicket" nach ihren Erfahrungen. Umgesetzt mit unserer Dialogzentrale +++

+++ Zebralog ist mit unseren Partnern vom Öko-Institut von Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium beauftragt, experimentelle Beteiligungsansätze auf Bundesebene im Rahmen des Nationalen Programms zum Nachhaltigen Konsum umzusetzen. Eine spannende Gelegenheit, neue Bürgerdialogformate zu erdenken und zu erproben! +++

+++ Ökologisch geht es weiter, denn in einem BMBF-Forschungsprojekt untersuchen wir, wie der Wald sich selbst verwalten kann! Wie können autonome Systeme und künstliche Intelligenz partizipativ gestaltet werden? In sogenannten Forest Labs unterstützen wir die Kollegen von Forschungszentrum Informatik (FZI), Wuppertal Institut und inter3, um die Potentiale und Risiken der Bioökonomie 4.0 zu diskutieren - Stichwort: Blockchain. Alles zu kompliziert und abgefahren? Aufschluss gibt dieser Artikel in der WIRED +++  

+++ Was wäre die Wissenschaftslandschaft ohne Citizen Science? Denken wir nur an die große Studie zum Insektensterben, die vor einigen Monaten große Wellen schlug. Doch wie können Bürger*innen auch abseits von großen Forschungsvorhaben in den Genuss von Förderungen von kleinen Bürgerwissenschaftsprojekten kommen?  Für das Bundesumweltministerium haben wir zu dieser Frage zusammen mit dem Umweltforschungszentrum Leipzig (UFZ) in Design-Thinking-Workshops Prototypen zur Mikroförderung von Citizen Science gemeinsam mit Ministeriumsmitarbeiter*innen, Aktivist*innen und Stakeholdern entwickelt.  +++

+++ Unser Softwaretool für Online-Beteiligung, die Dialogzentrale, ist in der ganzen Republik im Einsatz: Zum Beispiel im Rahmen der "Vision Bergstraße" oder als zentrale Beteiligungsplattform in Braunschweig und bald auch in Mannheim. +++

+++ Die neue Generation von Bürgerhaushalten haben wir im Rahmen des EU-Projektes EMPATIA mit der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung in Wuppertal erprobt. Und da war einiges los: Von Gemeinwohl-Checks zu Phantomen auf Wahlpartys setzt Wuppertal neue Maßstäbe in Punkto Bürgerbudget. +++

Werkstatt Partizipation beim Verfahren zum Sanierungsgebiet Rathausblock/ Dragonerareal | Bild: Jörg Farys/ dieprojektoren.de

Momentan haben wir viele Infrastruktur- und Stadtentwickungsprojekte im Blick:

+++ In Wiesbaden können sich die Bürger*innen frühzeitig online zu den Planungen der CityBahn einbringen +++

+++ Ebenfalls in der hessischen Landeshauptstadt haben wir gemeinsam mit den Kolleg*innen von AS&P die Beteiligung zu "Wiesbaden 2030+", dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept geplant, organisiert, moderiert und evaluiert. Mit Stadtteilwerkstätten, Online-Dialogen und einem durch die Stadtteile fahrenden Dialog-Fahrrad und einem schicken Design haben wir mit aufsuchenden Beteiligungsformaten experimentiert. +++

+++ Über das Jahr 2030 und darüber hinaus reden auch die Menschen im ostwestfälischen Herford: Mit Beteiligung in der Mittagspause für Vielbeschäftigte, Diskussionsrunden in Herforder Schulen und einem Online-Dialog starten wir in die Diskussion zu "Mein Herford 2030" +++ 

+++ Berlin baut: Bei der Debatte um das sogenannte "Dragonerareal" in Kreuzberg unterstützt Zebralog das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, im Neubauquartier "Blankenburger Süden" in Pankow wird so früh wie noch nie beteiligt und im Auftrag der Berliner Wasserbetriebe haben wir ein Kommunikations- und Partizipationskonzept sowie eine Microsite für die Milliardeninvestion für den Ausbau des Klärwerks in Waßmannsdorf (Gemeinde Schönefeld) erstellt. +++

+++ In Bonn ist die Zukunft des Innenstadtviertels "Viktoriakarree" hoch umstritten. In einer mehrmonatigen "Bürgerwerkstatt" haben wir gemeinsam mit neubighubacher und CommunityArtWorks versucht, Interessen und Konzepte zu bündeln und in einer Planerwerkstatt durch Stadtplanungsteams verdichten zu lassen. Eine Empfehlungskommission hat sich am Ende auf einen Entwurf geeinigt. Wie es damit weitergeht, liegt jetzt in den Händen des Rates der Bundesstadt Bonn. +++

+++ Für das Kölner Stadtentwicklungsprojekt ViaCulturalis gestalten wir zusammen mit UrbanMediaProject die begleitende Kommunikation +++

+++ Mit der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie haben wir ein Konzept zur Aktualisierung des Lärmaktionsplans 2018 entwickelt. +++ 

+++ Wie können sich alle Bürger*innen gut über Straßenbauvorhaben informieren? Für die DEGES moderieren wir Bürgerinformationsveranstaltungen zum Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen. Wenn wir es schaffen, dass alle gut Bescheid wissen und als 'citoyens' die Veranstaltung verlassen, dann können wir uns stolz auf die Schulter klopfen. +++

 

Bilder: Landeshauptstadt Wiesbaden (Header) // Jörg Farys/ dieprojektoren.de (Werkstatt Partizipation Dragonerareal/ Rathausblock)